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Caritas Trier
Aktualisiert am 06.07.2020 - 10:03

Lebenshilfen geben Sozialpädiatrisches Zentrum in Trier ab

Die Caritas Trier soll alleiniger Gesellschafter des Sozialpädiatrischen Zentrums werden. Es ist ein Ausweg aus einer finanziellen Krise.

  • Fünf Lebenshilfen wollen ihre Anteile an einem Sozialpädiatrischen Zentrum an den Caritasverband Trier abgeben.

  • Der Grund ist ein Insolvenzverfahren, das durch einen Abrechnungsstreits mit den Krankenkassen entstand.

  • 126 Mitarbeitende betreuen pro Jahr über 3800 Kinder und Jugendliche.

Die Caritas Trier soll alleiniger Träger des Sozialpädiatrischen Zentrums in der Stadt werden. Durch einen einstimmigen Beschluss scheiden fünf Vereine der Lebenshilfe aus und übergeben ihre Anteile kostenfrei. Dabei handelt es sich um die Lebenshilfe Trier, Trier-Saarburg, Bitburg, Prüm sowie um die Lebenshilfe Daun. Der Caritasrat müsse dem noch zustimmen. Anfang Oktober könnten die neuen Gesellschaftsstrukturen realisiert werden.

Insolvenzverfahren vor dem Abschluss

Im vergangenen Jahr musste das Trierer Sozialpädiatrische Zentrum Insolvenz anmelden. Grund dafür war ein zweijähriger Abrechnungsstreit mit den Krankenkassen. Mitte September diesen Jahres soll das Insolvenzverfahren abgeschlossen sein.

Vielfältiges Behandlungsspektrum

Das Sozialpädiatrische Zentrum behandelt und betreut jährlich über 3800 Kinder und Jugendliche mit Krankheiten, die unter anderem Behinderungen oder Entwicklungsstörungen erzeugen, sowie ihre Familien. Zu den 126 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitenden in Trier und in den fünf Außenstellen gehören Ärzte, Psychologen, Sozial- und Heilpädagogen sowie Therapeuten.

Rund 800 hauptamtliche und 1200 ehrenamtliche Mitarbeitende des Caritasverbandes Trier sind in mehr als 60 Einrichtungen und Diensten in den Bereichen wie Migration und Flucht, Schulden oder Alter und Pflege tätig. fn

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