Heute ist Freitag , der 14.08.2020

Wohlfahrt Intern
www.wohlfahrtintern.de
AWO LV Mecklenburg-Vorpommern
Aktualisiert am 28.05.2020 - 14:20

Land prüft Rückforderung von Fördergeldern

Der AWO Landesverband Mecklenburg-Vorpommern wehrt sich gegen mögliche Forderungen des Landes. Geschäftsführer Bernd Tünker erwägt rechtliche Schritte.

  • Das Land Mecklenburg-Vorpommern prüft, ob der AWO Landesverband zu hohe Förderungen erhalten hat.
  • Gegen etwaige Rückforderungen kündigt Landesgeschäftsführer Bernd Tünker rechtliche Schritte an.
  • In Frage stehen Fördergelder für die Jahre 2012 bis 2013

Das Land Mecklenburg-Vorpommern prüft Rückforderungen von Fördergeldern gegenüber dem AWO Landesverband Er hat Geschäftsführer Bernd Tünker vor den parlamentarischen Untersuchungsausschuss geladen. Der zeigt sich überrascht. „Wir werden unseren Standpunkt innerhalb der Stellungnahmefrist noch einmal deutlich machen“, sagt Geschäftsführer Bernd Tünker. Etwaige Rückforderungen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales will er gerichtlich prüfen lassen. So blieben den Vorwürfen bleiben im Kern nicht viel übrig.

Landesrechnungshof gab Anstoß

In Frage steht die Verwendung von Fördergeldern für die Jahre von 2011 bis 2013. Diese sollen wie bei anderen Verbänden der freien Wohlfahrt auch bei der AWO zu hoch ausgefallen sein. „Die Art und Weise der Verwendung öffentlicher Mittel rechtfertigen erhebliche Zweifel an einer ordnungsgemäßen Geschäftsführung dieses Landesverbandes“, hieß es im damaligen Prüfbericht des Landesrechnungshofes.

Die Arbeiterwohlfahrt Mecklenburg-Vorpommern hat rund 6000 Mitglieder und rund 6.400 Beschäftigte. Hauptgeschäftsfelder sind Alten-, Kinder- und Jugend- sowie Behindertenhilfe, darüber hinaus hält der Verband diverse Beratungsangebote vor. ols

© Wohlfahrt Intern