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Nachhaltigkeit
Aktualisiert am 11.09.2020 - 09:21

„Klimakrise muss eine soziale Frage sein“

Expertin Schumacher und Ex-Bundesumweltministerin Hendricks (v.l.) © Wohlfahrt Intern

Der Klimawandel muss sozialgerecht bewältigt werden, so Barbara Hendricks, Bundestagsabgeordnete und Ex-Bundesumweltministerin. Der AWO LV Berlin möchte sich dies zur Aufgabe machen.

  • Der Klimawandel muss sozialgerecht gestaltet werden.

  • Es bedarf ein kollektives Handeln sowie eine nachhaltige Politik.

  • Die AWO Berlin soll Klimaschutz nicht nur intern behandeln.

Der Wandel bedingt durch die Klimakrise muss sozialgerecht sein. Das sagt Barbara Hendricks, Mitglied des Bundestages und ehemalige Bundesumweltministerin auf dem Jahresempfang des AWO Landesverbands Berlin. Die Sozialdemokratie habe die Aufgabe, den Klimawandel in den nächsten Jahren sozialgerecht zu gestalten. Dabei darf klimafreundliches Verhalten nicht benachteiligend sein, so Hendricks weiter.

„Wir brauchen eine sozial-ökologische Transformation“

Auch Katja Schumacher, stellvertretende Leiterin des Bereichs Energie & Klimaschutz im Öko Institut, fordert von der AWO, intern den CO2 Fußabdruck zu ermitteln, etwa bei der Ernährung oder in der Mobilität sowie Klimaprojekte und -aktionen zu starten, in denen der Wohlfahrtsverband informiert, berät sowie teilhaben und erleben lässt. Zudem könne die AWO Klimaanpassungshilfen zum Umgang mit Hitze gestalten aber auch die Interessenvertretung von besonders betroffenen Gruppen einnehmen.   

Klimaschutz ist ein Prozess

Klimaschutz sei allerdings ein Aushandlungsprozess, der unterschiedliche Meinungen und Widersprüche zusammenbringt, die einen Kompromiss finden müssen. Diesen Prozess könne die AWO Berlin ebenso übernehmen und ihre Hinweise den politischen Akteuren übermitteln. fn

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