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Sozdia Stiftung
Aktualisiert am 04.03.2020 - 14:39

Insolvente A-Z-Hilfen Berlin gehen an diakonischen Träger

Die Sozdia Stiftung übernimmt die insolvente A-Z-Hilfen Berlin. Damit erschließt sich der Träger einen neuen Geschäftsbereich.

  • Die Sozdia Stiftung Berlin gliedert die insolvente A-Z-Hilfen Berlin in eine ihrer Tochtergesellschaften ein.

  • Der sozialdiakonische Träger erweitert sein Angebot um  Wohnungsnotfall- und Eingliederungshilfe.

  • Mitarbeiter sollen übernommen werden und Wohnplätze Schutzsuchender erhalten bleiben.

Seit Anfang März gehört die A-Z-Hilfen der Sozdia Stiftung Berlin. Damit endet ein knapp einjähriges Insolvenzverfahren. Die Arbeitsplätze der rund 40 Mitarbeitenden sollen erhalten bleiben. Die vollumfängliche Übernahme sichere zudem die Geschäftsräume, Standorte und alle Mietverhältnisse der Klientinnen und Klienten, sagt Michael Heinisch-Kirch, Vorstandsvorsitzender .

Sozdia erweitert Einfluss in Berlin

Durch den Kauf erweitert die Stiftung ihr Portfolio um den Bereich Wohnungsnotfall- und Eingliederungshilfe. „Inklusives Zusammenleben, wo alle Menschen ihren Platz finden, ist kein Selbstläufer. Es ist gut und es ist Zeit, dass die Sozdia hier nun breitere Verantwortung wahrnimmt", erklärt Heinisch-Kirch zusammen. Die A-Z-Hilfen Berlin versorgen kontinuierlich rund 200 Menschen in betreuten Einzel- und Gruppenwohnungen sowie therapeutischen Wohnverbänden.

Die Sozdia Stiftung ist ein sozialdiakonischer Träger mit drei hundertprozentigen Tochterfirmen. Rund 600 Mitarbeitende arbeiten in den 40 Berliner Einrichtungen der Kinderbetreuung, Jugend- und Familienhilfe, Umweltbildung und in Stadteilzentren. ct
 

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