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DRK Generalsekretariat
Aktualisiert am 22.07.2021 - 12:51

Hilfe laut DRK-Präsidentin noch monatelang notwendig

DRK-Präsidentin Hasselfeldt © DRK Rheinland-Pfalz

Das Ausmaß der Zerstörung nach der Unwetterkatastrophe sei noch immer schockierend, sagte Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des DRK. Das DRK stellt sich auf einen längerfristigen Hilfeeinsatz ein.

  • Mehr als 3.000 Helfende des DRK sind in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Einsatz, sagt Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des DRK.
  • Das DRK stelle sich darauf ein, dass die betroffenen Menschen monatelang auf Hilfe angewiesen sind.
  • Allein das DRK habe bisher 15 Millionen Euro an Spenden erhalten.

„Wir stellen uns darauf ein, dass die Menschen in den betroffenen Gebieten noch monatelang auf Hilfe angewiesen sind“, sagte Gera Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), bei einem Besuch im Katastrophengebiet im Landkreis Ahrweiler. Mehr als 3.000 Helfende des DRK aus dem gesamten Bundesgebiet seien in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Einsatz.

Hygienepunkte sollen Krankheiten vermeiden

Momentan stünden der Aufbau und Betrieb von vier mobilen Arztpraxen und einer Notfallapotheke im Vordergrund, so die Präsidentin. Das DRK plant Hygienepunkte mit Waschgelegenheiten aufzubauen, um die Verbreitung von Krankheiten zu vermeiden. Das DRK unterstützt die Evakuierungen, Such- und Rettungsaktionen und versorgt Betroffene mit Schlafplätzen, Lebensmitteln, Wasser, Strom und Mobilfunk. Außerdem stehe auch die psychologische Unterstützung von Betroffenen und der teils am Limit arbeitenden Einsatzkräfte im Fokus, sagte Hasselfeldt.

15 Millionen Euro Spenden beim DRK eingegangen

Das DRK-Generalsekretariat hat 30.000 Decken, Schlafsäcke und Kissen, 1.000 Etagenbetten, Hygienesets, Trinkwassertanks und Bautrockner in die Krisengebiete geliefert. Das Ausmaß der Zerstörung sei immer noch schockierend, sagte Hasselfeldt auf ihrem Besuch. Die Spendenbereitschaft sei jedoch außerordentlich hoch. Bisher seien mehr als 15 Millionen Euro Spenden allein beim DRK eingegangen. „Das zeigt, dass das Schicksal der betroffenen Menschen niemanden egal ist“, sagte die Präsidentin. rv

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