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Corona-Impfungen
Aktualisiert am 20.01.2021 - 14:45

Fröbel fordert Impfangebot für Erzieher

Der Kita-Träger Fröbel fordert besseren Schutz von Erzieherinnen und Erziehern vor Corona. Das Unternehmen argumentiert mit Statistiken.

  • Fröbel fordert schnellere Impfungen von Erzieherinnen und Erziehern gegen Corona.

  • Fachkräfte in Kitas sind von allen Berufsgruppen am häufigsten durch Corona krankgeschrieben.

  • Eltern sollen von Kitabeiträgen befreit werden.

Fröbel fordert schnellere Impfungen von Erzieherinnen und Erziehern gegen Corona. Die Gesundheit der Fachkräfte sei durch das große Infektionsrisiko in den Kitas stark gefährdet, warnt der Träger in einem Positionspapier. Der hohe coronabedingte Krankenstand setze auch die gesunden Fachkräfte zunehmend unter Druck.

Erzieher sind hohem Risiko ausgesetzt

Die derzeitige Regelung des Bundesgesundheitsministeriums sieht vor, dass Kita-Fachkräfte erst in der letzten von drei priorisierten Bevölkerungsgruppen geimpft werden. Die Reihenfolge würde dem tatsächlichen Risiko von Erzieherinnen und Erziehern nicht gerecht, kritisiert Fröbel. Der Träger beruft sich auf eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK, wonach Erzieherinnen und Erzieher von allen Berufsgruppen am häufigsten durch Corona krankgeschrieben sind.

Eltern sollen von Beiträgen befreit werden

Fröbel fordert auch eine bundesweite Regelung für Kitabeiträge. Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, sollen von Zahlungen befreit werden. Fortlaufende Beiträge würden dazu beitragen, dass Eltern ihre Kinder weiterhin in die Kitas bringen. Mittlerweile steige die Auslastung einiger Einrichtungen wieder auf über 50 Prozent.

Fröbel ist eigenen Angaben zufolge Deutschlands größter überregionaler gemeinnütziger Träger von Kindergärten, Kinderkrippen und Horten. Das Unternehmen beschäftigt rund 4.200 Mitarbeitende in 197 Einrichtungen. Fröbel betreut in zehn Bundesländern 18.000 Kinder. fb

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