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Corona-Schnelltests
Aktualisiert am 11.11.2020 - 09:15

„Die Umsetzung ist eine weitere belastende Zusatzaufgabe“

Direktor Eng © Caritasverband Hildesheim

Corona-Antigentests liefern schnelle Ergebnisse, erfordern aber auch einen hohen Aufwand. Achim Eng, Vorsitzender der niedersächsischen Caritasgemeinschaft der Altenhilfe, hat daher eine klare Forderung.

  • Die Caritas in Niedersachsen sieht mit der neuen Methode zusätzliche Kosten auf die Heime zurollen.
  • Neben den Materialkosten hätten die Einrichtungen auch die Personalkosten für die Tests zu tragen.
  • Die Caritas fordert daher die vollständige Refinanzierung des damit verbundenen Aufwandes.

Die Caritas in Niedersachsen fordert von der Politik die vollständige Refinanzierung des zusätzlichen Aufwands durch Corona-Antigentests in der Pflege. „Die Umsetzung der Antigen-Schnelltests in den Einrichtungen ist eine wichtige und begrüßenswerte, aber auch eine weitere belastende Zusatzaufgabe“, sagt Achim Eng, Vorsitzender der niedersächsischen Caritasgemeinschaft der Altenhilfe und Direktor der Caritas im Bistum Hildesheim..

Finanzierung ist zurzeit nicht sicher

Er kritisiert konkret, dass die Finanzierung für die Test-Durchführung derzeit nicht sichergestellt sei. Die Einrichtungen bekämen zwar das Geld für die Anschaffung von Test-Kits bis zu sieben Euro erstattet. Den personellen Aufwand für die Durchführung und die dafür notwendige Schulungszeit hätten sie indes selbst zu tragen. „Dies darf aber nicht zu einem belastenden Dauerzustand führen“ so Eng.

Die Caritas in Niedersachsen vertritt die Caritas Diözesanverbände der Bistümer Hildesheim und Osnabrück sowie den Landescaritasverband für Oldenburg. ols

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