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AWO AJS
Aktualisiert am 26.06.2020 - 04:25

Die fetten Jahre sind vorbei

Überzogene Gehälter bei einer Tochter der AWO Thüringen sorgten für Empörung und zahlreiche Rücktritte. Jetzt müssen sich sämtliche AWOGliederungen auf strengere Kontrollen einstellen.

Die Arbeiterwohlfahrt überzeugte in den vergangenen Monaten in der Rolle der zerrütteten Großfamilie. Ein paar Vorstände und Geschäftsführer auf Kreis- und Landesebene glänzten als rebellische Teenager, die gegen alle Regeln verstoßen. Der Bundesverband und seine Führungsriege um den Vorsitzenden Wolfgang Stadler mimten die verärgerten und enttäuschten Eltern. Eines der Sorgenkinder des Wohlfahrtsverbands ist die AWO Thüringen. Sie machte im Frühjahr wieder auf sich aufmerksam.
Rund 900 000 Euro im Jahr verdiente zuletzt die Führungsspitze der AWO Alten-, Jugend- und Sozialhilfe (AJS), einer Tochtergesellschaft der AWO Thüringen. Zwei Geschäftsführer, eine Geschäftsführerin und ein Prokurist teilten die knappe Million unter sich auf. Mit einem Umsatz von 208 Millionen Euro, 5100 Mitarbeitenden und 165 Einrichtungen ist die AJS ein bedeutendes Sozialunternehmen und ein großer Arbeitgeber in Thüringen. Die AJS-Geschäftsführung ließ sich das gut honorieren.

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