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Lebenshilfe Göppingen
Aktualisiert am 03.07.2020 - 09:26

Corona lässt Geschäftsbereich wegfallen

Lebenshilfe Göppingen © privat, Lebenshilfe Göppingen

Die Corona-Pandemie setzt die Lebenshilfe Göppingen finanziell unter Druck. Das Unternehmen muss Angebote ausdünnen.

  • Die Lebenshilfe Göppingen will die offenen Angebote für Kinder und Familien zum September stark reduzieren.

  • Die Corona-Pandemie hat die bereits negative finanzielle Situation der Angebote verschärft.

  • Ein Schulkindergarten und die Beratungsstelle sollen erhalten bleiben.  

Die Lebenshilfe Göppingen will die offenen Angebote für Kinder und Familien zum September einstellen. Dazu gehören die interdisziplinäre Frühförderung, die offenen Hilfen, die sozialmedizinische Nachsorge und die Hilfen zur Erziehung. Die Angebote seien schon länger defizitär gewesen, sagt der Geschäftsführer der Lebenshilfe Göppingen Uwe Hartmann. Die finanzielle Situation habe sich durch die Corona-Krise weiter verschärft.

Querfinanzierung nicht möglich

Der Verband könne die Angebote nicht mit Geld aus anderen Bereichen unterstützen, da die Mittel zweckgebunden seien. Zudem wechsele der Leiter des betroffenen Fachbereichs Ende August den Arbeitgeber. Auch dieser Umstand hätte den Vorstand bestärkt, einen Großteil des Angebots in dem Bereich aufzugeben, so Hartmann. Der Verband wolle den Schulkindergarten und die Beratungsstelle weiterführen.

Die Lebenshilfe Göppingen betreut rund 1200 Menschen mit Behinderung. Der Verband betreibt offene Angebote für Kinder und Familien, Ambulante Hilfen, Wohnheime und Werkstätten. ct

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