Heute ist Sonntag , der 02.10.2022

Wohlfahrt Intern
www.wohlfahrtintern.de
Rettungsdienst
Aktualisiert am 11.08.2022 - 14:07

BRK fordert Erhalt des grenzüberschreitenden Rettungsdienstes

Präsidentin Schorer © BRK

Das BRK warnt vor einem Ende des grenzüberschreitenden Rettungsdienstes zwischen Bayern und Tschechien. Die Zusammenarbeit habe sich bei einem großen Unglücksfall bereits bewährt, so Verbandspräsidentin Angelika Schorer.

  • BRK-Präsidentin Angelika Schorer will den grenzüberschreitenden Rettungsdienst zwischen Bayern und Tschechien erhalten.

  • Die EU-Finanzierung eines dafür geschaffenen Kompetenz- und Koordinierungszentrum läuft Ende des Jahres aus.

  • Das gemeinsame Projekt habe sich beim Zugunglück nahe der Ortschaft Milavče bei Domažlice im vergangenen Jahr unter Beweis gestellt.

BRK-Präsidentin Angelika Schorer warnt vor dem Aus des grenzüberschreitenden Rettungsdienstes zwischen Bayern und Tschechien. Die Finanzierung eines in Furth im Wald geschaffenen Kompetenz- und Koordinierungszentrums läuft mit Ende dieses Jahres aus. Es bündelt seit 2016 die Kompetenzen aller Rettungsdienste im Grenzgebiet zu Tschechien. In acht Landkreisen sind 25 Rettungswachen daran beteiligt. Die EU finanziert das Projekt.

40 BRK-Einsatzkräfte beim Zugunglück in Tschechien

Seinen Sinn habe es unter anderem bei dem schweren Zugunglück nahe der Ortschaft Milavče bei Domažlice in Tschechien unter Beweis gestellt, sagt Berger. Dort seien 40 Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes aus dem Kreis Cham im Einsatz gewesen. Im August 2021 starben drei Menschen beim Zusammenstoß zweier Züge. 67 weitere wurden zum Teil schwer verletzt.

Das BRK beschäftigt 27.500 Mitarbeitende. Der Umsatz des Verbandes belief sich 2019 auf rund 1,4 Milliarden Euro. ols

© Wohlfahrt Intern