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Sozialstaat
Aktualisiert am 08.07.2021 - 08:11

AWO Bundesverband warnt vor Sparpolitik

AWO Bundesvorsitzender Schubert © AWO Bundesverband

Die Pandemie-Kosten dürfen nicht wie bei früheren Krisen zu Leistungskürzungen führen, warnt AWO-Chef Jens Schubert. Er fordert eine Stärkung des Sozialstaates.

  • Die AWO warnt vor Einschnitten bei den Sozialausgaben.
  • Die Lasten aus der Corona-Krise müssen sozial gerecht verteilt werden.
  • Politische Baustellen seien die Digitalisierung an Schulen, überlastete Gesundheitssysteme und Kinderarmut.

Der AWO Bundesverband fordert eine sozial gerechte Verteilung der Lasten aus der Coronakrise. Um eine Verfestigung sozialer Probleme durch die Folgen der Pandemie zu verhindern, müsse der Sozialstaat gestärkt werden, fordert AWO Jens Schubert. Eine Reduktion der Haushalte würde die Lage nur verschlimmern.

Chancengleichheit herstellen

„Schulen, die nicht ausreichend an der Digitalisierung teilhaben können, ein Gesundheitssystem, das zwar systemrelevant ist, aber an der Leistungsgrenze operiert, Kinderarmut, die Chancengleichheit verhindert – und das sind nur einige wenige Beispiele für die Baustellen, die es in den kommenden Jahren aufzuräumen gilt“, so Schubert

Die Arbeiterwohlfahrt beschäftigt bundesweit rund 237.000 Mitarbeitende in circa 18.000 Einrichtungen. Dazu zählen unter anderem Pflegeheime und Wohngemeinschaften, Kitas sowie Tagesstätten für Jugendliche und alte Menschen. mb

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