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Offene Hilfen
Aktualisiert am 15.05.2020 - 11:45

„Angebote warten sehnsüchtig auf ihre Wiedereröffnung“

Volkssolidaritätspräsident Friedersdorff © Thomas Rafalzyk

„Die andauernde Schließung der Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ist nicht nachvollziehbar“, sagt Wolfram Friedersdorff, Präsident der Volkssolidarität. Die Einrichtungen seien bereit, wieder an die Arbeit zu gehen.

  • Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sollen wieder öffnen, fordert Wolfram Friedersdorf, Präsident der Volkssolidarität.
  • Die weitere Schließung sei nicht nachvollziehbar und es gebe dafür keine Gründe.
  • Kinder aus benachteiligten Familien und Jugendliche bräuchten dringend wieder Gesellschaft.

Die Volkssolidarität fordert, Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit mit Hygienemaßnahmen verantwortungsvoll zu öffnen. „Viele ältere Kinder und Jugendliche sind momentan völlig auf sich allein gestellt, besonders Kinder aus sozial benachteiligten Familien“, sagt Wolfram Friedersdorf. Diese Kinder und Jugendliche bräuchten dringend wieder Gesellschaft in den Diensten.

Kitas, Schulen und Spielplätze geöffnet

„In den Verordnungen und Erlässen anlässlich der Corona-Pandemie rangiert die Offene Kinder- und Jugendarbeit auf den hinteren Plätzen und wartet sehnsüchtig auf ihre Wiedereröffnung“, sagt Präsident Friedersdorff. Die Schließung sei angesichts der Öffnung von Kitas, Schulen und Spielplätze nicht nachvollziehbar. Gründe gebe es dafür aus Sicht der Volkssolidarität nicht. rv

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