Computerspiel-Sucht

Realitätsfern wie das Spiel selbst

Computerspielen macht weniger süchtig als allgemein angenommen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der nordrhein-westfälische Landesanstalt für Medien. Lediglich drei von 600 Befragten zeigten ein Suchtverhalten. Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der sogenannten KFN-CSAS-Skala, deren Kriterien auch für Alkohol- oder Tablettensucht herangesogen wird. Wie für diese sogenannten stoffgebundenen Suchterkrankungen steige das Suchtpotential mit den Alltagsproblemen, die kompensiert werden müssen. Die Sucht entstehe in einem unstrukturierten Alltag, bei sozialem Misserfolg oder familiären Problemen. Keine Rolle spielen hingegen Art und Genre der Spiele. Das Institut befragte 600 Personen zwischen 14 und 40 Jahren.

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