Rechtsextremismus

Paritätischer Gesamtverband empfiehlt AfD nicht einzuladen

Vertreter der rechtspopulistischen AfD sollten generell nicht zu Diskussionen eingeladen werden. Die Handreichung des Paritätischen Gesamtverbands macht noch weitere Vorschläge zum Umgang mit Rechtsextremisten.

  • Der Paritätische Gesamtverband hat eine Broschüre zum Umgang mit Rechtsextremisten und AfD-Politikern herausgegeben.
  • Es sei vertretbar, der Partei die Behandlung als demokratische Partei zu verweigern.
  • Als rechtsextrem bekannte Personen könnten per Hausrecht ausgeschlossen werden.

Der Paritätische Gesamtverband hat Hilfestellungen und Tipps zum Umgang mit Rechtsextremismus und der Politik der AfD veröffentlicht. In der Handreichung empfiehlt der Verband, die AfD nicht auf Veranstaltungen und Diskussionen einzuladen und rechtsextreme Personen oder Organisationen auszuschließen. Es sei vertretbar, der AfD eine Behandlung als demokratische Partei zu verweigern.

Argumentationsstrategien offenlegen

Im Positionspapier gibt der Verband auch Hinweise, wie mit AfD-Vertretern während Diskussionen inhaltlich umgegangen werden kann. Wenn Personengruppen verbal angegriffen würden, sollten die Veranstalter eingreifen. Als Maßnahmen könnten Moderatoren Argumentationsstrategien offenlegen, Personen ermahnen oder von der Debatte ausschließen.

Rechtsextreme mit Fakten ausstechen

Inhaltlich sei laut Paritätischem eine inhaltlich-argumentative Strategie mit konkreten Beispielen und Ereignissen erfolgreicher, als Personen per se als rechtsextrem zu stigmatisieren. Rechtsextreme seien oft nicht an sachlichen und faktenbasierten Auseinandersetzungen interessiert, sondern würden Debatten ideologisch aufladen und radikalisieren. rv

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