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Soziale Innovation
Aktualisiert am 30.10.2019 - 13:09

Grünenvorsitzender Habeck fordert weniger Regulierung

Grünenvorsitzender Habeck © Diakonie / Stephan Röger

„Soziale Innovationen brauchen eine ermöglichende Struktur in Behörden und Institutionen“, sagt Robert Habeck. Auf einer Tagung von Diakonie und Caritas macht der Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen konkrete Vorschläge.

  • Robert Habeck, Bundesvorsitzender vom Bündnis 90/Die Grünen, fordert, Regulierungshürden für soziale Innovationen aus den Weg zu schaffen.
  • Behörden sollten alle nicht besonders geschützten Daten für Start-ups und Verbände veröffentlichen.
  • Auf digitalen Plattformen sollten Ideen und Wagniskapital für die gute Sache zusammenfinden.

Robert Habeck forderte ein stärkeres Bewusstsein für soziale Innovationen. „Dabei geht es nicht um eine Privatisierung bestehender Angebote, sondern um eine Ergänzung und ein neues Denken“, sagte Habeck auf der Veranstaltung von Caritas und Diakonie. Das ließe sich erreichen, indem Behörden alle Daten, die nicht besonders gesetzlich geschützt seien, veröffentlichten. Daraus könnten Start-ups und Verbände Angebote entwickeln.

Wirtschaftsförderung soll Non-Profit-Sektor mehr in den Blick nehmen

Habeck schlug ebenfalls vor, dass Anlaufstellen für soziale Innovationen Unterstützung leisten. Auf digitalen Plattformen sollten Ideen und Wagniskapital für die gute Sache zusammenfinden. Dazu gehöre auch, dass die Wirtschaftsförderung die Chancen und Möglichkeiten des Non-Profit-Sektors stärker als bisher berücksichtigt.

Die Innovationstagung von Diakonie und Caritas fand in Kassel statt. Auf der Tagung wurden Lösungen von sozialen Innovationen sowie Start-ups vorgestellt und Rahmenbedingungen diskutiert. rv

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