Soziale Stadt

Diakonie unterstützt ‚Bündnis für eine soziale Stadt’

Nach dem Aus des Programms ‚Soziale Stadt’ begrüßt das Diakonische Werk den Gründungsaufruf der Initiative ‚Bündnis für eine Soziale Stadt’. Dieses spricht sich für eine Wiederaufnahme des Projekts auf - Mitglieder sind neben der Diakonie unter anderem auch die AWO und der Deutsche Mieterbund.

BERLIN - Die Diakonie bedauert, dass es ihr gemeinsam mit den anderen Verbänden nicht gelungen ist, die finanziellen Kürzungen von 95 auf 28 Millionen Euro für die ‚Soziale Stadt’ zu verhindern. „Damit können keine neuen Initiativen zur Stabilisierung von Nachbarschaften in sozialen Brennpunkten gefördert werden und die Menschen werden in Problemquartieren bei der Bewältigung ihrer Alltagsprobleme allein gelassen“, bedauert Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier.

Dabei habe das Programm aus Diakonie-Sicht zukunftsweisende Beiträge für eine integrierte Stadtentwicklungspolitik in den Städten und Gemeinden geleistet. „Insbesondere in benachteiligten Quartieren werden hier städtebauliche mit sozial- integrativen Investitionen verknüpft“, so Stockmeier.

Das Programm „Soziale Stadt“ habe es schließlich auch diakonischen Trägern ermöglicht, sich gemeinsam mit den Kirchengemeinden für bessere Teilhabechancen zu engagieren. Sie hätten Projekte auf den Weg gebracht, die den sozialen Zusammenhalt in den Quartieren stärken, deren Anschluss an die Stadtgesellschaft verkürzen und wichtige Beiträge zur Sicherung des sozialen Friedens leisten.

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