Haushaltshilfen

Caritas: Haushaltshilfen aus Osteuropa akzeptieren

Die Caritas fodert, dass die für 2011 geplante EU-Dienstleistungsfreiheit vorgezogen wird. Die Beschäftigung von Haushaltshilfen aus Mittel- und Osteuropa soll ohne Sanktionen möglich werden.

BERLIN - "Familien brauchen Angebote, die sich an ihren Lebenssituationen und finanziellen Möglichkeiten orientieren“, fordert Caritas-Präsident Peter Neher.

Eine aktuelle Studie des Deutschen Caritasverbandes und des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung hat ergeben, dass sich viele Deutsche bei der häuslichen Pflege ihrer Angehörigen von meist nicht angemeldeten Haushaltshilfen aus Mittel- und Osteuropa unterstützen lassen. 

Die Caritas fordert deshalb, die für 2011 geplante Dienstleistungsfreiheit in der EU müsse vorgezogen und bereits bestehende Arbeitsverhältnisse geduldet werden.
Nur das Zusammenspiel von niedrigschwelligen Angeboten, professionellen Pflegediensten und Haushaltshilfen könne künftig die hohe Lebensqualität der Pflegebedürftigen und die Entlastung der Angehörigen sicherstellen.

Nach Schätzungen von Experten arbeiten zur Zeit rund 100.000 Frauen aus Mittel- und Osteuropa – überwiegend nicht angemeldet – in Haushalten mit pflegebedürftigen Menschen.

Die Studie 'Situation und Bedarfe von Familien mit mittel- und osteuropäischen Haushaltshilfen' hat erstmals die Erfahrungen der betroffenen Familien, die Einschätzung ambulanter Pflegedienste und der Vermittlungsagenturen ausgewertet.
Die Ergebnisse der Studie gibt es im Internet unter: www.dip.de und www.caritas.de

 

 

 

zurück | drucken

Artikel weiterempfehlen

Frage des Monats

Viele Krankenhäuser haben mit erheblichen Defiziten zu kämpfen, vielen droht das Aus. Welche Kliniken werden Ihrer Meinung nach am meisten unter dem Strukturwandel leiden?

Kommunale

Freigemeinnützige

Private


Ergebnisse

Die aktuelle Ausgabe

Titelthema: Compliance

■ Regeln einhalten ■ Reputation schützen ■ Risiken minimieren

weiter

Leider falsch - wir korrigieren

Alle Menschen machen Fehler – bei Journalisten sind sie leider gleich gedruckt. Manchmal rutscht uns eine missglückte Formulierung durch, manchmal eine falsche Zahl. Das tut uns leid. Hier finden Sie die Korrekturen.

Probleme auf der Webseite?

Falsche Darstellung, fehlerhafter Link, fehlende Funktion? Bitte melden Sie Probleme mit der Webseite unserem Administrator. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe! Fehler melden

 

Unser Wohlfahrt Intern E-Paper

Lesen Sie Wohlfahrt Intern jetzt auch als E-Paper

E-Paper hier öffnen

Seite weiterempfehlen