Gleichstellung

AWO will Chancengleichheit für Migranten

Gleiche Rechte für Migranten fordert die AWO angesichts der Tatsache, dass jeder vierte Migrant von Armut bedroht ist. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, liege das Armutsrisiko von Migranten mehr als doppelt so hoch wie das der Bevölkerung ohne solchen Hintergrund.

BERLIN - „Nur eine Gleichstellung bietet ihnen die Möglichkeit, der Armut zu entkommen“, so AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. „So müssen Menschen mit Migrationshintergrund zum Beispiel gleichberechtigt am Arbeitsmarkt teilhaben dürfen“, so Döcker. Deshalb würde neben der Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse eine abgestimmte,  effektive und berufsbezogene Förderung Einzelner benötigt.

Als weitere Maßnahme fordert Döcker die Abschaffung der so genannten Optionspflicht für eingebürgerte Jugendliche mit doppelter Staatsbürgerschaft. Dagegen lehnt sie das von der Bundesregierung geplante Betreuungsgeld als „absolut kontraproduktiv“ ab: „Alle Kinder müssen unabhängig vom Aufenthaltsstatus eine kostenlose frühkindliche und schulische Förderung erhalten.“

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