AWO sieht Fachkräftemangel als reales Problem

Die AWO will keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass es sich beim Fachkräftemangel in der Branche um ein reales Problem handelt. „Es ist bedenklich, wenn in Teilen der medialen Öffentlichkeit momentan der aktuelle und auch künftige Fachkräftemangel in der Pflege in Frage gestellt wird“, so AWO-Vorstand Brigitte Döcker

BERLIN - „Rückfragen in unserem Verband zeigen, dass Fachkräftemangel ein relevantes Thema ist – in Gegenwart und Zukunft“, so Döcker. Das Gefährliche an der Verneinung sei die damit verbundene Botschaft an alle Akteure, weiterhin die Hände in den Schoß legen zu können. Dies sei jedoch, so der Wohlfahrtsverband, unverantwortbar. „Für Regionen mit bestehendem Fachkräftemangel, in denen Pflegeeinrichtungen mit Wartelisten nicht in Betrieb genommen werden können, klingt das beinahe zynisch“, sagt Döcker.

Notwendig sei eine differenzierte Darstellung hinsichtlich regionaler Unterschiede, des spezifischen  Bedarfs in der Altenhilfe, zukünftiger Entwicklungen  oder der tatsächlichen Verfügbarkeit von Fachkräften. „Die Politik und alle Akteure sind aufgefordert, gemeinsam in Ausbildung, Qualifizierung und gute Rahmenbedingungen für Pflege zu investieren. Die Weichen dazu müssen heute gestellt werden“, fordert Brigitte Döcker.

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