Altersarmut

AWO kritisiert Pläne zur Aufstockung von Renten

Die AWO kritisiert Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) für ihr Vorhaben, Renten von Geringverdienern künftig auf 850 Euro im Monat aufzustocken. „Das Problem der Altersarmut wird nicht mit Rentenzuschüssen oder Zuverdienstmöglichkeiten gelöst", so der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler. Anstatt an den Symptomen der Altersarmut herumzudoktern, so Stadler, müssten die Ursachen bekämpft werden.

BERLIN - „Wer heute kein existenzsicherndes Einkommen hat, wird später auch keine Rente erhalten, die zum Leben reicht. Die Einführung eines Mindestlohns von 8,50 Euro wäre ein erster Lösungsansatz", kritisiert er.

Sein Ansatz: Ein Zusammenspiel von Rente nach Mindesteinkommen und die Einführung von Mindestlöhnen. Es sei Aufgabe der Politik dafür zu sorgen, so Stadler, dass das Rentenversicherungssystem und die Rahmenbedingungen der Arbeitswelt zusammen passten. „Anstatt den Minijobsektor auszubauen, muss die Politik die Schaffung von sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen unterstützen und den Niedriglohnbereich stärker begrenzen", fordert Stadler. Dann sei gewährleistet, dass die Rentenbeiträge für eine angemessene Altersvorsorge ausreichend seien.

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