Hartz IV

Paritätischer will Neuberechnung

Anlässlich eins aktuellen Gutachten der Hans-Böckler-Stiftung über die Höhe der Hartz IV-Sätze fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband eine komplette Neukalkulation. Nach Berechnungen des Verbandes müsste der Regelsatz für Erwachsene, um bedarfsgerecht zu sein und den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts zu genügen, mindestens 416 Euro betragen.

BERLIN - Auch die angekündigte Erhöhung um zehn Euro mache die Hartz-IV-Regelsätze nicht verfassungsfester, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen. Nach Berechnungen des Paritätischen ist der Regelsatz für Erwachsene um 42 Euro zu niedrig bemessen und müsse 416 statt 364 Euro betragen. Darüber hinaus seien einmalige Leistungen für Anschaffungen von Hausrat wieder einzuführen.

An Realität vorbei

Scharfe Kritik übt der Paritätische auch an den Leistungen für Kinder und Jugendliche und fordert eine grundlegende Neugestaltung dieser. Dass für die älteren Kinder gar keine Anpassung erfolgen solle, sei ignorant und gehe an der Alltagsrealität von Familien vollkommen vorbei, sagt Schneider. Seine Forderung: Die Neugestaltung der Regelsätze für Kinder und Jugendliche. Da die bisherige Datengrundlage schlicht „statistischer Schrott" sei, müsse das völlige Bildungspaket sofort in gemeinsamer Initiative von Bund und Ländern vom „Kopf auf die Füße gestellt werden“.

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