Suchthilfe

Niedersächsische Landesregierung soll Suchthilfe retten

Das Land Niedersachsen soll seinen Teil zur Finanzierung der ambulanten Suchthilfe beitragen, fordert Kai Kupka, Referent für Suchtfragen beim Diakonischen Werk in Oldenburg. Einige Träger dächten bereits über Konsequenzen nach.

Kai Kupka © Diakonie Oldenburg

  • Die Landesregierung solle die Suchthilfe finanziell stärker unterstützen, fordern die Träger und Verbände der ambulanten Suchthilfe der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen.

  • Seit Jahren stiegen Personal- und Sachkosten.

  • Auch die Wohlfahrtspflege würde einen Teil der Mehrkosten tragen.

Das Land Niedersachsen soll das System der Suchthilfe erhalten, fordern die Träger und Verbände der ambulanten Suchthilfe der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen. Während die Kosten für Personal und Sachmittel seit Jahren kontinuierlich stiegen, stagnierten die Zuwendungen des Landes, kritisiert Referent für Suchtfragen der Diakonie Oldenburg Kai Kupka.

Gemeinsamer Aufruf der Wohlfahrtspflege

Weil Träger nicht mehr wüssten, wie sie die Lücke füllen sollen, dächten viele über Schließungen nach, warnt Kupka.

In der Regel tragen Kommune, Land, Träger und die Sozialversicherung die Kosten für die ambulante Suchthilfe in Niedersachsen. Träger und Kommunen seien bereit die Mehrkosten aufzunehmen. Auch das Land solle seinen Teil beitragen.

Die Niedersächsische Landestelle für Suchtfragen ist eine Landesfacharbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege und vereint 75 ambulante Suchtberatungsstellen mit 40 Nebenstellen, 35 stationäre Einrichtungen und rund 750 Selbsthilfegruppen für suchtkranke Menschen. ct

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