Finanzhilfen

Freie Wohlfahrt begrüßt Schutzschirm in der Coronakrise

Diakonie und Caritas zeigen sich erleichtert über den Rettungsschirm für soziale Dienste. An einigen Stellschrauben des Gesetzesentwurfs würden sie trotzdem gerne noch drehen.

  • Die Caritas wertet den Schutzschirm der Bundesregierung für soziale Dienste positiv.

  • Einrichtungen erhalten 75 Prozent ihrer monatlichen Durchschnittseinnahmen, wenn sie finanzielle Ausfälle wegen Corona beklagen müssen.

  • Einrichtungen sollen mit Personal, Räumen oder Material bei besonders belasteten Bereichen aushelfen.

Caritas und Diakonie begrüßen die Öffnung des Schutzschirms der Bundesregierung für  soziale Dienste „Es war uns ein Anliegen, jetzt wenigstens die ökonomischen Unsicherheiten zu minimieren“, sagte Caritas-Vorständin Eva Welskop-Deffaa. Nach den Plänen der Regierung sollen Einrichtungen 75 Prozent ihrer monatlichen Durchschnittseinnahmen erhalten, wenn sie finanzielle Ausfälle wegen Corona beklagen müssen.

Staatliche Leistungen haben Vorrang

Der Zuschuss greift, wenn eine Einrichtung ihre Leistungen aufgrund der Corona-Krise nicht vollständig erbringen kann. Bestehen andere finanzielle Entschädigungen, haben diese Vorrang vor dem Rettungsschirm.

Soziale Dienstleister müssen zusätzlich eine Erklärung abgeben, dass sie Personal, Räumlichkeiten und Sachmittel einbringen, um ihren Beitrag bei der Eindämmung des Virus zu leisten. Wenn sie dies im zumutbaren und rechtlich erlaubten Rahmen tun, erhalten sie den Zuschuss. „Wir stehen mit allen unseren Einrichtungen und Möglichkeiten bereit, den sozialen Zusammenhalt und die medizinische und pflegerische Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen und zu helfen“, sagte Diakonie-Präsident Ulrich Lillie.

Die Caritas Deutschland ist ein Spitzenverband der freien Wohlfahrt. Rund 660.000 Menschen arbeiten in den knapp 25.000 Einrichtungen und Diensten der Gesundheitshilfe, Kinder- und Jugendhilfe, Familienhilfe, Altenhilfe, Psychiatrie, soziale Dienste und Hilfe für Menschen mit Behinderung. ct

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