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Krankenhäuser
Aktualisiert am 07.09.2008 - 17:28

Diakonie unterstützt Rettung der Krankenhäuser

Das Diakonische Werk unterstützt zusammen mit dem Deutschen Evangelischen Krankenhausverband (DEKV) die Kampagne „Rettung der Krankenhäuser“.

BERLIN - Diakonie-Präsident Klaus-Dieter Kottnik ist überzeugt, dass die bisherigen Zusagen und Versprechungen der Politik, die Situation der Kliniken zu verbessern, bei weitem nicht ausreichen. „Die seit 15 Jahren als Kostendämpfungspolitik schön geredete Unterfinanzierung der Krankenhäuser hat die kirchlichen Häuser besonders hart getroffen“, stellt er fest. Udo Krolzik, Vorsitzender des DEKV, mahnt: „Die Unterfinanzierung unserer Leistungen muss sofort beendet werden. Äußerste Kostendisziplin und hohe Effizienz wurden nicht etwa honoriert, sondern durch immer noch härtere Budgetvorgaben beantwortet.“ Zudem fordert der Krankenhaus-Fachverband der Diakonie einen Ausgleich für die massiven Kostensteigerungen – zum Beispiel bei Personalausgaben sowie für Energie und durch Steuern und Abgaben –, der den Krankenhäusern zugute kommen soll.

Das Diakonische Werk und der DEKV appellieren an ihre Mitglieder und angeschlossenen Träger, die „Rettung der Krankenhäuser“ zu unterstützen. Die Kampagne wird von einem Aktionsbündnis der Deutschen Krankenhausgesellschaft, der Bundesärztekammer, dem Deutschen Pflegerat, dem Deutschen Städtetag sowie Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden getragen. Für den 25. September hat das Bündnis eine Großdemonstration in Berlin angekündigt.

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