Beratungsstellen

Diakonie schließt Beratungsstellen für Arbeitslose

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und andere Träger müssen Einrichtungen schließen. Das Land hat die Unterstützung von 4,6 Millionen Euro gestrichen, Kommunen und Argen wollen die Finanzierung nicht übernehmen.

DÜSSELDORF - „Insgesamt gehen wir davon aus, dass zwei Drittel aller Beratungsstellen in Nordrhein-Westfalen geschlossen werden müssen“, sagt Ulrich Christenn, Sprecher der Diakonie. Nach der Reduzierung von EU-Mitteln steigt das Land aus der Finanzierung von zuletzt 4,6 Millionen Euro pro Jahr aus. Als Ersatz sieht das Arbeitsministerium die Argen und Optionskommunen in der Pflicht, die seit 2005 offiziell für die Arbeitslosen zuständig sind. „Die Argen und Optionskommunen können jetzt entweder die unabhängigen Beratungsstellen finanziell unterstützen oder die Betreuung der Arbeitslosen selbst übernehmen“, sagt Ulrich Lensing, Pressesprecher des Ministeriums für Arbeit. Die finanzielle Unterstützung bleibt aber bisher aus. „Wir haben über hundert Beratungsstellen befragt, von denen haben die meisten keine weitere Förderung durch die Arge oder die Kommune bekommen“, sagt Nikolaus  Immer, Geschäftsbereichsleiter der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

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