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Aktualisiert am 24.07.2009 - 18:29

Stiftungsverband: Wiedeking verhält sich vorbildlich

Der ehemalige Porsche-Chef Wendelin Wiedeking plant, mit 25 Millionen Euro aus seiner Abfindung eine Stiftung zu gründen. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen lobte die Ankündigung Wiedekings als vorbildlich.

BERLIN - "Alle Manager, die Abfindungen oder Sonderzahlungen in großer Höhe erhalten, sollten diesem Beispiel folgen", sagte Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungenin einer Erklärung.

"Während Unternehmen in Deutschland oft stiften, besteht bei Topmanagern großer Nachholbedarf", so Fleisch.

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Porsche AG, Wendelin Wiedeking, hatte angekündigt, mit einem Teil seiner Abfindung eine gemeinnützige Stiftung zu gründen. Laut Medienberichten plant Wiedeking die Hälfte der 50 Millionen Euro Abfindung, die er bekommen hat,  zu investieren.

In einer Mitteilung gab Wiedeking an, neben persönlichen Gründen "veranlasse ihn die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, "einen erheblichen Betrag für soziale Zwecke zur Verfügung zu stellen". 

Wiedeking hat bereits im letzten Jahr zwei gemeinnützige Stiftungen gegründet, die mit jeweils fünf Millionen Euro ausgestattet sind.

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