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Langzeitarbeitslosigkeit
Aktualisiert am 27.07.2009 - 16:55

Paritätischer: Geförderte Beschäftigung ausbauen

Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert den Ausbau öffentlich geförderter Beschäftigung. Der Verband warnt vor einem massiven Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit in Folge der Wirtschaftskrise.

BERLIN - "Wenn der Arbeitsmarkt versagt, muss der Staat regulierend eingreifen und dafür sorgen, dass die Menschen in schlechten Zeiten versorgt und nicht ins Nichtstun abgeschoben werden", sagt Werner Hesse, Geschäftsführer des Paritätischen.

Der Verband fordert, die öffentlich geförderte Beschäftigung auszubauen um die Langzeitarbeitslosigkeit zu bekämpfen

"Wenn jetzt nicht gegengesteuert wird, werden in Folge der Krise immer mehr Menschen aus dem regulären Arbeitsmarkt ins Abseits gedrängt", so Werner Hesse.

Der Verband plädiert für eine Gesetzesinitiative die die Förderung der Beschäftigungsunternehmen sicherstellen soll.

Es sei an der Zeit, dass die  Leistung der Beschäftigungsunternehmen anerkannt und auf eine solide gesetzliche und finanzielle Basis gestellt werde, so Hesse.

Anders als in europäischen Nachbarländern existiere in Deutschland bisher kein eigenes Instrument für die Förderung von Beschäftigungsunternehmen, kritisiert der Paritätische.

Die unterschiedliche Förderpraxis  bedeute ein permanentes Verhandeln und Nachverhandeln mit den Kostenträgern, so der Verband.

Beschäftigungsunternehmen würden in vielen Regionen gezielt vom Markt ferngehalten. Das müsse sich ändern, fordert der Verband.

 

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