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Aktualisiert am 29.03.2019 - 16:18

Caritas kritisiert neue Ausbildung für Assistenzkräfte in Kitas

Caritas-Landessekretär Uhlen © Caritas NDS

Die Caritas in Niedersachsen lehnt eine dualisierte Ausbildung zur Kita-Fachkraft ab. Das vom niedersächsischen Städtetag initiierte Modell sei eine Schmalspurlösung, kritisiert Landessekretär Thomas Uhlen.

HANNOVER – Die Ausbildung nehme eine flächendeckende Absenkung des Qualitätsniveaus in den niedersächsischen Kindertagesstätten in Kauf. Uhlen sieht die generalistische Breitbandausbildung ausgehöhlt. „Kindertagesstätten haben einen gesetzlich verankerten Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag und sind keine Verwahranstalten“, so der Landessekretär. Mit der Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistenz verfüge man bereits über einen abgestuften Zugang zum Berufsfeld.

Genug Assistenzen vorhanden

„Wir benötigen eine Ausweitung der bereits bestehenden Möglichkeiten zur Gewinnung weiteren Personals“, kritisiert der Sekretär. Je nach angebotener Kapazität könne bereits nach zwei Jahren eine entsprechende Anzahl sozialpädagogischer Assistentinnen und Assistenten zur Verfügung stehen, die als Zweitkräfte in den Kitas eingesetzt werden könnten. ols

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