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Kinder-Tagesbetreuung
Aktualisiert am 13.02.2013 - 09:14

Bald auch außerhalb der eigenen Wohnung

Rheinland-Pfälzische Tagesmütter sollen künftig nicht mehr an die eigenen vier Wände als Arbeitsort gebunden sein. Einer entsprechenden Änderung des Kindertagesstättengesetzes hat der Ministerrat des Landes zugestimmt.

MAINZ – Kinder- und Jugendministerin Irene Alt (Bündnis90/Die Grünen) ist der Ansicht, dass die Gesetzesänderung vor allem Arbeitgebern zu Gute kommt. Diese erhielten dadurch mehr Handlungsspielraum, was die Betreuung der Kinder ihrer Mitarbeiter anbelangt - als Alternative etwa zum Betriebskindergarten.

Vorteile auch für die Eltern

Auch für die Eltern der Sprösslinge bringe die Neuerung Vorteile. „Diese familiennahe Betreuungsform ist gerade für Eltern sehr kleiner Kinder oder für diejenigen, die durch ihre Arbeitszeiten auf eine hohe Flexibilität angewiesen sind, oft eine gute Alternative zur Kita“, so die Ministerin.

Arbeitgeber-Attraktivität soll erhöht werden

Sie rechnet damit, dass das Gesetz noch vor der Sommerpause verabschiedet werden kann.  Alt erhofft sich neue Möglichkeiten für Unternehmen, die gerne eine Tagespflegeperson fest anstellen möchten, um so ein Betreuungsangebot für bis zu fünf Mitarbeiter-Kinder zu schaffen. Die Arbeitgeber erhöhten ihre Attraktivität durch die Tagesbetreuung in kindgerechten Räumen der Firma deutlich, so Alt.

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