Kita-Ausbau

AWO fürchtet Qualitätsmängel

Die Arbeiterwohlfahrt umtreibt die Sorge, dass der Ausbau der Kinderbetreuung zu Lasten der Qualität geht. Ab August dieses Jahres haben Eltern von Kindern unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für ihre Sprösslinge.

BERLIN - „Die Umsetzung des Rechtsanspruches dreht sich vielerorts in erster Linie um die Erreichung von Quoten. Die Qualität der Kinderbetreuung ist dabei ins Hintertreffen geraten“, kritisiert der AWO Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.

AWO will Kritik vom eigenen Verband fernhalten

Er sieht seinen Wohlfahrtsverband in der Rolle als Kita-Betreiber selbst  in der Kritik und will sich gegen diese verwehren: „Die AWO als Trägerin von über 2300 Kitas wehrt sich gegen Angriffe auf die Betreuungsqualität. Qualitätsstandards dürfen nicht aufgegeben und am Fachkräfteprinzip muss festgehalten werden“, so der Verbands-Chef.

Konkrete Forderungen zur Qualitätssicherung

Aus diesem Grund hat die AWO einen Katalog mit konkreten Forderungen ausgearbeitet, um trotz des rasch vorangetriebenen Ausbaus der Kita-Angebote die Qualität in den Einrichtungen sicherzustellen. Dazu zählen unter anderem:

- bundeseinheitliche Standards, die sich nach pädagogischen Vorgaben richten
- Gelder vom Bund, welche die Kommunen entlasten sollen
- genaue Bedarfsanalyse oder eine Bedarfsplanungen, um die Nachfrage nach Plätzen und nach Fachkräften zu klären.

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