Ambulante Pflege

Versorgung im ländlichen Raum braucht Wegepauschale

Die Pflege im ländlichen Raum ist aus Sicht der Diakonie nicht schlechter als in städtischen Ballungsräumen. Damit das so bleibt, seien Bundes- und die künftige Landesregierung gefordert, so Sachsens Diakoniechef Dietrich Bauer.

Diakonie-Vorstand Bauer © Diakonie Sachsen

  • Sachsens Diakoniechef Dietrich Bauer will einen Wegezuschlag refinanziert bekommen, um Pflege auf dem Land zu sichern.

  • Sachsen ist eines der wenigen Bundesländer, in denen ein separater Wegezuschlag fehlt.

  • Der demographische Wandel könnte die noch ausreichende Versorgung auf dem Land verschlechtern.

Sachsens Diakoniechef Dietrich Bauer fordert die Einführung eines Wegezuschlags zur Sicherung der Pflege auf dem Land. "Sachsen ist eines der wenigen Bundesländer, in denen keine separate Wegepauschale verhandelt ist", erklärte Bauer. Es sei daher dringend erforderlich, Pflegerinnen und Pflegern ihre Aufwendungen für die Wege zwischen zwei Patienten zu vergüten und einen Zuschlag für den ländlichen Raum zu verhandeln, sagte der Oberkirchenrat.

Wartelisten für Pflegeheime werden länger

Pflege im ländlichen Raum ist aus Sicht der Diakonie nicht schlechter als in städtischen Ballungsräumen. Es gebe bislang keine Engpässe, jedoch existierten für die von der Diakonie betriebenen Pflegeheime bereits Wartelisten. „Daher sehen wir angesichts des demografischen Wandels, der Zunahme der Pflegebedürftigen und des drohenden Fachkräftemangels eher skeptisch in die Zukunft“, erklärte Bauer. Es müsse sich sehr schnell einiges ändern. dh

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