Pflegeausbildung

DRK fordert mehr Geld für Pflegeschulen

DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt sieht die Finanzierung der Pflegeausbildung in Gefahr. Ihre Forderung an den Bund ist daher eindeutig.

DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt © Henning Schacht / DRK

  • Bund solle 400 Millionen Euro für generalisierte Pflegeausbildung geben

  • Länder zögen sich bei Miet- und Investitionskosten für Pflegeschulen aus der Verantwortung

  • Kassen finanzierten Betrieb und Praxisbegleitung in den Pflegeschulen nicht ausreichend

Geld für Pflegeschulen fehlt

Der Bund müsse zum Start der generalisierten Pflegeausbildung eine Anschubfinanzierung leisten, sagt Hasselfeldt. 400 Millionen Euro seien dazu nötig, heißt es in einem Beitrag auf der Internetseite des DRK. Ihre Kritik: Die Regierung habe dazu im aktuellen Haushalt keine Mittel eingeplant, verweise stattdessen auf die Zuständigkeit der Länder. Die zeigten ihrerseits bislang aber auch wenig Bereitschaft, die Mittel bereitzustellen.

Investitionen zu gering

Vor allem die nicht an Krankenhäuser angeschlossenen Pflegeschulen, in der Regel Altenpflegeschulen, ständen unter finanziellem Druck. Sie müssten Miet- und Investitionskosten aufbringen. Hier betrieben Bund und Länder ein Schwarzer-Peter-Spiel zu Lasten der Träger und Patienten, sagt Hasselfeldt.

Hasselfeldt kritisiert Kostenträger

Darüber hinaus geht die DRK-Präsidentin mit den Kassen hart ins Gericht. Den Pflegeschulen bereiteten nicht nur die Miet- und Investitionskosten Probleme, sondern auch die Finanzierung der Betriebskosten und der Praxisbegleitung sei gefährdet. Dies gehe aus den aktuellen Verhandlungen in den Bundesländern hervor, so Hasselfeldt. So liegt die Forderung für die Pauschalbudgets der Pflegeschulen von Seiten der Träger im Bundesdurchschnitt bei 12.500 Euro, während das Gegenangebot der Kassen nur 5600 Euro betrage. ols

Quelle: DRK

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