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Investitionskosten
Aktualisiert am 30.09.2021 - 10:36

Evangelische Altenhilfe fordert einheitliche Bemessung

Vorstand Neeb © Die Hoffotografen GmbH Berlin

Die nächste Regierung muss die Berechnung von Investitionskosten in der Pflege vereinheitlichen. Devap-Vorstand Thomas Neeb fordert nationale Standards.

  • Die evangelische Altenhilfe fordert bundesweite Standards für die Berechnung von Investitionskosten in der Pflege.

  • Die nächste Bundesregierung müsse ein einheitliches Verfahren zur Bemessung von Investitionskosten mit klaren Zielvorgaben schaffen.

  • Dadurch könnten alle pflegebedürftigen Menschen in Deutschland gleiche Lebensbedingungen bekommen.

Der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (Devap) fordert von der nächsten Regierung eine Finanz- und Strukturreform in der Pflege. „Wir benötigen endlich zwischen den Bundesländern harmonisierte Grundlagen und angeglichene Bewertungsinstrumente für die Berechnung von Investitionskosten“, sagt Thomas Neeb, geschäftsführender Vorstand des Devap und Geschäftsführer der Johanniter Seniorenhäuser.

Bund, Länder und Kommunen gefordert

Eine weitere Forderung des Devap ist die Schaffung eines einheitlichen Verfahrens zur Bemessung von Investitionskosten mit klaren Zielvorgaben. „Mit dessen Hilfe werden auch an diesem Punkt künftig einheitliche Lebensbedingungen für pflegebedürftige Menschen umgesetzt“, so Neeb. Hier seien in der nächsten Legislatur Bund, Länder und Kommunen gleichermaßen gefordert.

Der Devap ist der größte evangelische Fachverband auf Bundesebene und vertritt knapp 2.000 stationäre Einrichtungen der Altenhilfe, über 1.400 ambulante gesundheits- und sozialpflegerische Dienste, mehr als 120 Altenpflegeschulen mit rund 9.600 Ausbildungsplätzen sowie zahlreiche Altentagesstätten und Initiativen. fb

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