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Ambulantisierung
Aktualisiert am 23.06.2021 - 11:56

Katholische Krankenhäuser wollen bessere Förderung

Geschäftsführerin Rümmelin © kkvd/Kirsten Breustedt

Die Politik soll Krankenhäuser beim Ausbau der ambulanten Versorgung finanziell unterstützen. Auch müsse es neue Gesetze geben, fordert KKVD-Chefin Bernadette Rümmelin.

  • Der KKVD fordert eine bessere Förderung ambulanter Versorgung in Krankenhäusern.
  • Rund 25 Prozent der Krankenhausfälle könnten heute ambulant behandelt werden.
  • Stationäre Kapazitäten müssen bleiben.

Der Katholische Krankenhausverband Deutschland (KKVD)fordert eine Förderung der Ambulantisierung von Krankenhäusern. „Dafür sind gesetzliche Rahmensetzungen und neue Finanzierungswege nötig“, sagt die KKVD-Geschäftsführerin Bernadette Rümmelin. Krankenhäuser bräuchten mehr multiprofessionelles Personal und eine bessere Ausstattung. Krankenhäuser könnten etwa 25 Prozent der Patientinnen und Patienten ambulant behandeln. Auch fünf bis zehn Prozent der Operationen könnten ambulant erfolgen.

Ältere Gesellschaft lässt höhere Fallzahlen in Krankenhäusern erwarten

Die zunehmende Alterung der Gesellschaft erfordere langfristig auch eine höhere stationäre Versorgung, sagt Rümmelin. Deshalb sollten mit einer Förderung ambulanter Versorgungsmöglichkeiten keine stationären Kapazitäten abgebaut werden. Bis 2030 würde der Bedarf an stationären Plätzen um zehn Prozent zunehmen.

Der KKVD vertritt 262 Krankenhäuser an 345 Standorten. Die Mitglieder des KKVD haben rund 200.000 Mitarbeitende. mb   

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