Wirtschaftskrise

Paritätischer erwartet keine sozialen Unruhen

Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband (DPWV) erwartet keine sozialen Unruhen im Zuge der Wirtschaftskrise. Der Verband warnt aber vor einer politischen Radikalisierung größerer Teile der Bevölkerung.

BERLIN - "Unruhen an sich sehe ich nicht", sagte DPWV-Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider der 'Thüringer Allgemeinen'. Wenn es der Bundesregierung aber nicht gelinge, mit ihren Konjunkturprogrammen zugleich ein deutliches Zeichen für soziale Gerechtigkeit zu setzen, werde Politikverdrossenheit einsetzen.

In diesem Fall würden sich Menschen vom demokratischen System abwenden und sich von radikalen Kräften einfangen lassen, sagte Schneider den Berichten nach. Es könne zu einer politischen Krise kommen. "Diese Gefahr ist weitaus größer und gefährlicher, als Unruhen auf den Straßen", sagte Schneider.

Um mehr Gerechtigkeit zu erreichen, solle jenen Menschen geholfen werden, die jeden Euro direkt in den hiesigen Konsum investierten, so Schneider. "Die Regelsätze bei ‘Hartz IV’ anzuheben wäre das wirkungsvollste Konjunkturprogramm, dass wir uns überhaupt vorstellen können", sagte er.

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