Drogenpolitik

Caritas fordert humane internationale Drogenpolitik

Neue Impulse für eine humane internationale Drogenpolitik formuliert der Deutsche Caritasverband auf der dreitägigen Konferenz „Drogenkonsum: Neue Antworten, Neue Politik“. An der von Caritas international organisierten Konferenz nehmen in Berlin über 120 Teilnehmende aus 26 Staaten teil.

BERLIN - Auf der Konferenz sollen für das UN-Expertentreffen der „Commission on Narcotic Drugs“ im Frühjahr in Wien Alternativen zu einer Drogenpolitik der Ausgrenzung formuliert werden.

„Drogenabhängige sind Menschen, die in hohem Maße von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Statt die Drogenabhängigen zu kriminalisieren, müssen wir ihnen konkrete Hilfen anbieten“, fordert Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes, im Vorfeld der Konferenz. Die Drogenarbeit der Caritas für Drogenabhängige zeichne sich weltweit durch vielfältige Formen der Schadensminimierung und Überlebenshilfen, Straßensozialarbeit, Qualifizierungsangebote und das Knüpfen von Netzwerken aus.

Das Drogenproblem, so Neher, mache besonders deutlich, dass eine nationale Perspektive und die Fokussierung auf nur einen Kontinent zu kurz greife. „In einer zunehmend vernetzten Welt müssen auch die Probleme mit globalen politischen Strategien und Handlungsansätzen angegangen werden. Die deutsche Caritas kann mit ihrer breiten und differenzierten Inlandsarbeit und ihrem weltweit arbeitenden Hilfswerk Caritas international dazu einen guten Beitrag leisten“, so der Präsident des Deutschen Caritasverbandes.

Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen Mitgliedsverbänden. www.caritas-international.de

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