Finanzkrise

"Brot für die Welt": Finanzkrise trifft die Ärmsten

Die Krise, die die Finanzmärkte weltweit vor gut einem Jahr erschütterte, ist nach Ansicht des evangelischen Hilfswerks „Brot für die Welt“ noch nicht gebannt. „Inzwischen machen die gleichen Fonds wieder kräftig Rendite mit ähnlich fragwürdigen Finanzprodukten, durch die viele Menschen zuvor ihr Geld verloren", warnt die Direktorin des Hilfswerkes, Cornelia Füllkrug-Weitzel, „die Blase kann jederzeit wieder platzen."

STUTTGART - Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Finanzmarktkrise trafen und treffen die Bevölkerung in Entwicklungsländern besonders existenziell. „Das sind Menschen, die für diese Krise aber keinerlei Verantwortung tragen", so Füllkrug-Weitzel. Gerade die Armen seien durch Krisen in hohem Maße verwundbar. Und dies werde sich erst in den kommenden Jahren zeigen. So gehe die Weltbank davon aus, dass in den nächsten Jahren Millionen Menschen im Süden sterben müssten, weil staatliche Gesundheitsausgaben infolge der Finanzkrise drastisch gekürzt werden mussten. Angesichts der von den Finanzmärkten ausgelösten Turbulenzen auf den Nahrungsmittelmärkten forderte Füllkrug-Weitzel vom bevorstehenden G20-Gipfel in Südkorea wirksame Beschlüsse zur Eindämmung der Spekulation mit Lebensmitteln.

 

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