Integration

Blockade für Migranten

Die Caritas kritisiert die Regierungsparteien für ihre Pläne, eine langfristige Aufenthaltserlaubnis mit dem erfolgreichen Abschluss eines Integrationskurses zu verknüpfen. Dies behindert nach Auffassung des katholischen Wohlfahrtsverbandes die Integration in Deutschland.

BERLIN - „Mit dieser Regelung wird unterstellt, Migranten seien nur unter Druck bereit, Deutsch zu lernen. Dabei zeigen die Erfahrungen der letzten Jahre, dass das Interesse an diesen Kursen die vorhandenen Plätze bei weitem übersteigt“, kritisiert Caritas-Präsident Peter Neher das Vorhaben. Seiner Ansicht nach sei nicht nachvollziehbar, warum dieses  Gesetzesvorhaben trotz nach wie vor offener Fragen ohne breite parlamentarische und gesellschaftliche Diskussion beschlossen werden soll. Hinzu komme, dass die geplante Regelung die Integration in den Arbeitsmarkt stark behindere.

Erfahrungsgemäß würden Arbeitgeber niemanden einstellen, der nur eine kurz befristete Arbeitserlaubnis vorweisen könne. „Die Überlegungen der Regierungsfraktionen behindern damit die Integration und fördern sie nicht“, stellt Neher fest.

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