Weiterbildung

Bildungsbericht 2008: Ausgaben für Weiterbildung sinken

Die Weiterbildung in Deutschland wird zu wenig gefördert. Zu diesem Ergebnis kommt der nationalen Bildungsberichts 2008.

BERLIN - Die Autoren fordern deshalb neue Strukturen in der Weiterbildung, frühe und individuelle Förderungen für Migranten sowie mehr gut ausgebildete Pädagogen. Zudem sollten Betreuungsangebote für unter Dreijährige ausgebaut und so genannten Warteschleifen im Übergang von der Schule in den Beruf abgebaut werden. Außerdem sollen Erwachsenen stärker motiviert werden, sich selbst weiter zu bilden.

Um diese Ziele zu erreichten, müssten die Bildungsausgaben jedoch erhöht werden. Dem Bericht zufolge sind die Ausgaben für Bildung zwar gestiegen, jedoch nicht parallel zum Wirtschaftswachstum. Absolut stiegen die Ausgaben bis zum Jahr 2006 seit 1995 zwar um rund 15 Milliarden Euro auf 142,9 Milliarden Euro. Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt sank die Ausgabenquote jedoch von 6,9 auf 6,2 Prozent. Parallel sind die Weiterbildungsausgaben der Bundesagentur für Arbeit zwischen 1999 und 2005 um etwa 70 Prozent reduziert worden. Die Unternehmen hätten im selben Zeitraum ihre Ausgaben um 16 Prozent zurückgeschraubt, heißt es im Bildungsbericht weiter.

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