Frauenquote

AWO will mehr Frauen in Führungspositionen

Die AWO fordert eine gesetzlich verbindliche Frauenquote in den Führungsetagen deutscher Unternehmen. Diese solle 40 Prozent betragen. Die Vergangenheit habe, so der Wohlfahrtsverband, gezeigt, dass freiwillige Selbstverpflichtungen nicht fruchten. „Nur eine gesetzliche Quote bringt die Unternehmen dazu, sich verstärkt um Frauen in Führungspositionen zu bemühen“, sagt der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler.

BERLIN - „Eine Frauenquote für Vorstände und Aufsichtsräte hätte eine positive Signalwirkung für andere Wirtschaftsbereiche“, erwartet so der AWO-Chef. Denn auch Gewerkschaften oder Verbände verschenkten das weibliche Potential noch zu häufig. Als Beweis, dass es nicht ohne Gesetz geht, nennt die AWO die Selbstverpflichtung der Wirtschaft aus dem Jahr 2001. Damals hätten sich die Unternehmen verpflichet, eine „aktive Gleichstellungspolitik zu betreiben", was die frühere Frauenministerin Christine Bergmann (SPD) als „Durchbruch“ bezeichnete.

Tatsächlich habe sich seitdem, so die AWO nicht viel getan: Nur 3,2 Prozent aller Vorstände und Aufsichtsräte der 200 größten Unternehmen in Deutschland seien weiblich.

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