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Betreuungsgeld
Aktualisiert am 25.03.2013 - 09:10

AWO lobt die Länder

Die AWO fordert, die Initiative der SPD-geführten Länder für eine Aussetzung des Betreuungsgeldes zu unterstützen. Stattdessen sollten die Mittel, so der Verband, in den U3-Ausbau von Kindertageseinrichtungen investiert werden.

BERLIN – Die acht SPD-geführten Bundesländer haben am Freitag eine Gesetzesinitiative auf den Weg gebracht, um das vom Bundestag bereits beschlossene Betreuungsgeld noch vor der ersten Auszahlung wieder zu stoppen.

Lieber Kita-Ausbau fördern

Auch AWO-Chef Wolfgang Stadler sieht die Mittel im Betreuungsgeld völlig falsch angelegt. „Die Kitas benötigen jeden Euro“, so der Bundesvorsitzende des Verbandes. Im Gegensatz zum Betreuungsgeld erreichten  Betreuungsplätze gleich einen doppelten Zweck: Sie böten Kindern frühzeitige Bildungsangebote und sie verbesserten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Lob für die Länder

Ziel müsse es so sein, ein bedarfsgerechtes Angebot an qualitativ hochwertigen Plätzen für Kinder unter drei Jahren zu schaffen, so die AWO. „Es ist ein gutes Zeichen, dass die Mehrheit der Bundesländer dies erkannt hat“, sagt Stadler.

 

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