Stiftung Liebenau

Tarifverhandlungen mit Verdi gehen in die erste Runde

Die Stiftung Liebenau hat Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft Verdi begonnen. Der andere mögliche Verhandlungspartner ist fürs Erste aus dem Spiel.

Stammsitz der Stiftung Liebenau © Stiftung Liebenau/Felix Kästle

  • Die Stiftung Liebenau verhandelt mit der Gewerkschaft Verdi.
     
  • Mit der Arbeitgeberseite der Caritas will die Stiftung nicht mehr sprechen.
     
  • Die Gespräche mit Verdi sollen am 23. Januar fortgesetzt werden.

Die Stiftung Liebenau verhandelt Arbeitsbedingungen und Gehalt der 800 Beschäftigten des Tochterunternehmens ‚Liebenau Leben im Alter‘ von nun an mit Verdi. Mit der Arbeitgeberseite der Arbeitsrechtlichen Kommission (ARK) wird die Stiftung keine Gespräche führen.

Kein Einvernehmen mit Arbeitgeberseite der Caritas

Aus Sicht des Vorstands der Stiftung Liebenau wäre ein Dialog möglich gewesen. Die Stiftung habe mit den Partnern des Dritten Weges jedoch kein Einvernehmen erzielen können, teilt der Träger mit.

Die Stiftung hatte zuvor Bereitschaft signalisiert, zeitgleich mit den Tarifverhandlungen den Dialog mit der Arbeitgeberseite der ARK wieder aufzunehmen. Die Gespräche sollten ausloten, ob eine Entwicklung zum Dritten Weg möglich sein könnte.

Die Tarifverhandlungen mit Verdi sollen am 23. Januar fortgesetzt werden.

Die Stiftung Liebenau in Meckenbeuren am Bodensee war bis Ende 2018 mit Genehmigung des Bischofs vom kirchlichen Arbeitsrecht befreit. Als die Genehmigung im Dezember des vergangenen Jahres auslief, strich der Träger das kirchliche Tarifrecht aus der Satzung. Seitdem streiten die Beteiligten über die Vergütungsregeln für Mitarbeitende. Die Stiftung beschäftigt rund 7140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 345 Einrichtungen und Diensten. br

 

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