BBT-Gruppe

Regionalverbund Kirchlicher Krankenhäuser gibt Eigenständigkeit auf

Die BBT-Gruppe übernimmt den Regionalverbund Kirchlicher Krankenhäuser aus Freiburg. Strukturelle Gründe geben den Ausschlag.

Kommissarischer Geschäftsleiter Albrecht, Aufsichtsratsvorsitzender Schmieg, ehemaliger RKK-Chef Fey (v.l.) © Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser

  • Die BBT-Gruppe übernimmt den Freiburger Regionalverbund Kirchlicher Krankenhäuser.

  • Altersstruktur der Ordensgemeinschaften, ein Defizit sowie ein Investitionsstau sind der Grund.

  • Betrieb ist bereits auf künftigen Träger übergangen.

Der Regionalverbund Kirchlicher Krankenhäuser (RKK) gibt überraschend seine Eigenständigkeit auf. Der RKK schlüpft unter das Dach der BBT-Gruppe. Die BBT-Gruppe hat bereits Anfang August das Management übernommen und soll später auch die Anteile an der Gesellschaft übernehmen, teilt das Unternehmen mit. Grund für den Schritt sei die Altersstruktur der Ordensgemeinschaften, ein Defizit sowie ein Investitionsstau, berichtet die Badische Zeitung.

Kommissarischer Leiter eingesetzt

Der bisherige RKK-Geschäftsführer Bernd Fey hat um Abberufung gebeten. Manfred Albrecht, Geschäftsführer des St. Josefskrankenhauses in Heidelberg übernimmt die kommissarische Leitung. „Wir sind Herrn Fey sehr dankbar, dass er unser Klinikum mit großer Fachkompetenz und hohem persönlichen Engagement seit 4,5 Jahren erfolgreich geführt hat und die für die Zukunft des RKK Klinikums so wichtige Weichenstellung aktiv unterstützt“, sagt Heinzpeter Schmieg, Vorsitzender des Aufsichtsrates des RKK.

Die BBT-Gruppe ist mit mehr als 80 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens und 13.000 Mitarbeitenden einer der großen christlichen Träger von Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen in Deutschland. 2018 kamen die Barmherzigen Brüder aus Trier auf mehr als eine Milliarde Euro Umsatz.

Der RKK beschäftigt 1.700 Mitarbeiter in Freiburg und Umgebung und hat 2017 rund 135 Millionen Euro umgesetzt. Zum Träger gehören drei Gesundheits- und Krankenpflegeschulen mit insgesamt 180 Ausbildungsplätzen. dh

zurück | drucken

Artikel weiterempfehlen

Frage des Monats

Gegen die AWO in Frankfurt und Wiesbaden laufen weitreichende Ermittlungen wegen Vetternwirtschaft, unangemessenen Gehältern und mangelnder Kontrolle. Was meinen Sie: Ist das Geschäftsgebaren der AWO-Kreisverbände typisch für die Branche oder die Ausnahme?

Typisch

Ausnahme

Keine Meinung


Ergebnisse

Die aktuelle Ausgabe

Titelthema: Compliance

■ Regeln einhalten ■ Reputation schützen ■ Risiken minimieren

weiter

Leider falsch - wir korrigieren

Alle Menschen machen Fehler – bei Journalisten sind sie leider gleich gedruckt. Manchmal rutscht uns eine missglückte Formulierung durch, manchmal eine falsche Zahl. Das tut uns leid. Hier finden Sie die Korrekturen.

Probleme auf der Webseite?

Falsche Darstellung, fehlerhafter Link, fehlende Funktion? Bitte melden Sie Probleme mit der Webseite unserem Administrator. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe! Fehler melden

 

Unser Wohlfahrt Intern E-Paper

Lesen Sie Wohlfahrt Intern jetzt auch als E-Paper

E-Paper hier öffnen

Seite weiterempfehlen