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BBT-Gruppe
Aktualisiert am 05.08.2019 - 16:15

Regionalverbund Kirchlicher Krankenhäuser gibt Eigenständigkeit auf

Kommissarischer Geschäftsleiter Albrecht, Aufsichtsratsvorsitzender Schmieg, ehemaliger RKK-Chef Fey (v.l.) © Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser

Die BBT-Gruppe übernimmt den Regionalverbund Kirchlicher Krankenhäuser aus Freiburg. Strukturelle Gründe geben den Ausschlag.

  • Die BBT-Gruppe übernimmt den Freiburger Regionalverbund Kirchlicher Krankenhäuser.

  • Altersstruktur der Ordensgemeinschaften, ein Defizit sowie ein Investitionsstau sind der Grund.

  • Betrieb ist bereits auf künftigen Träger übergangen.

Der Regionalverbund Kirchlicher Krankenhäuser (RKK) gibt überraschend seine Eigenständigkeit auf. Der RKK schlüpft unter das Dach der BBT-Gruppe. Die BBT-Gruppe hat bereits Anfang August das Management übernommen und soll später auch die Anteile an der Gesellschaft übernehmen, teilt das Unternehmen mit. Grund für den Schritt sei die Altersstruktur der Ordensgemeinschaften, ein Defizit sowie ein Investitionsstau, berichtet die Badische Zeitung.

Kommissarischer Leiter eingesetzt

Der bisherige RKK-Geschäftsführer Bernd Fey hat um Abberufung gebeten. Manfred Albrecht, Geschäftsführer des St. Josefskrankenhauses in Heidelberg übernimmt die kommissarische Leitung. „Wir sind Herrn Fey sehr dankbar, dass er unser Klinikum mit großer Fachkompetenz und hohem persönlichen Engagement seit 4,5 Jahren erfolgreich geführt hat und die für die Zukunft des RKK Klinikums so wichtige Weichenstellung aktiv unterstützt“, sagt Heinzpeter Schmieg, Vorsitzender des Aufsichtsrates des RKK.

Die BBT-Gruppe ist mit mehr als 80 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens und 13.000 Mitarbeitenden einer der großen christlichen Träger von Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen in Deutschland. 2018 kamen die Barmherzigen Brüder aus Trier auf mehr als eine Milliarde Euro Umsatz.

Der RKK beschäftigt 1.700 Mitarbeiter in Freiburg und Umgebung und hat 2017 rund 135 Millionen Euro umgesetzt. Zum Träger gehören drei Gesundheits- und Krankenpflegeschulen mit insgesamt 180 Ausbildungsplätzen. dh

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