Marienhaus Holding

Krankenhaus St. Wendel stoppt Aufnahmen

Das Marienkrankenhaus St. Wendel darf keine neuen Patienten aufnehmen. Elf Mitarbeitende der Einrichtung der Marienhaus Holding wurden positiv auf Covid-19 getestet.

  • Das Marienkrankenhaus St. Wendel nimmt keine neuen Patienten auf.

  • Elf Mitarbeitende infizierten sich mit dem neuartigen Coronavirus.

  • Die Mitarbeiter stehen unter Quarantäne, viele Patienten werden auf andere Häuser verteilt oder entlassen.

Das Marienkrankenhaus St. Wendel im Saarland stoppt Aufnahmen. Das verfügte der Landkreis St. Wendel, nachdem elf Personen aus der Belegschaft positiv auf Covid-19 getestet wurden. Es werden keine neuen Fälle aufgenommen. Die Einrichtung muss Patienten entlassen, wenn ihr Zustand nicht akut ist. Einige Patienten verlegt der Träger zudem in andere Krankenhäuser. „Die Mitarbeitenden sind derzeit in Quarantäne“, teilt die Stiftung mit.

Das Krankenhaus darf in Abstimmung mit dem Landkreis noch diese Woche den Normalbetrieb wieder aufnehmen. Zurzeit sind nur 75 der rund 250 Betten belegt. Nicht infiziertes Personal wird wegen des Rückgangs der Belegung teilweise zum Abbau von Überstunden nach Hause geschickt. Sie sollen im Ernstfall möglichst erholt sein.

Weitere Kliniken von kurzen Aufnahmestopps betroffen

Kürzlich mussten zwei weitere saarländische Kliniken der Kreuznacher Diakonie die Aufnahme neuer Patienten stoppen. Auch dort wurde Personal positiv getestet. Inzwischen nehmen die Einrichtungen wieder Patienten an.

Das Marienkrankenhaus St. Wendel verfügt über 248 stationäre Betten, 23 ambulante und stationäre Plätze in der Tagesklinik und ein Hospiz mit zwölf Betten. Die Einrichtung teilt sich auf in sieben Fachabteilungen und verfügt über ein Zentrum für Altersmedizin. ct

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