Caritas im Norden

Katholischer Verband berät Regenbogenfamilien

Die Hamburger Caritas will Familien mit gleichgeschlechtlichen Elternteilen unterstützen. Doch die Beratung richtet sich nicht nur an Schwule und Lesben mit Kindern.

  • Die Caritas hat eine Beratungsstelle für Familien sowie Kinder und Jugendliche aus dem Kontext von LSBTI*

  • 90 Prozent der Kosten finanziert die Hamburger Sozialbehörde, 10 Prozent stammen aus Eigenmitteln

  • Das Projekt läuft zunächst ein Jahr auf Probe

Die Beratungsstelle richtet sich an Familien, Kinder und Jugendliche, die Hilfe und Unterstützung im Kontext von LGBTI* (lesbisch, schwul, bisexuell, trans, queer, intersexuell) suchen. Dabei soll es um Erziehungsfragen, Rollenklärungen bei Coming-out oder familiäre Konflikte rund um Transsexualität gehen.

Honorarkräfte sollen beraten

Die Hamburger Caritas finanziert die Beratungsstelle mit einem Eigenanteil von zehn Prozent. Das Gros die Sozialbehörde der Hansestadt. Eine halbe Stelle hat die Caritas für das Projekt geschaffen, das zunächst ein Jahr lang zur Probe laufen soll. Dazu sollen Honorarkräfte eingesetzt werden.

Erziehungs- und Familienberatung weiterentwickelt

Das Angebot umfasst Einzel-, Paar- und Familienberatungen, dazu eine wöchentliche Spielgruppe. Die Caritas sieht die Beratung für Regenbogenfamilien als Weiterentwicklung der Erziehungsberatung. Sie habe in Hamburg durch ihre Sozialangebote häufig Kontakte mit der Schwulen- und Lesbenszene, so ein Sprecher. Dort würde häufig der Wunsch nach Hilfen, auch für Familien mit gleichgeschlechtlichen Elternteilen, geäußert. ols

Quelle: Caritas Hamburg

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