Kliniks-Fusion

Kath. Kliniken im Ruhrgebiet unter einem Dach

Der Strukturwandel in der Kliniklandschaft geht weiter. Im Ruhrgebiet haben vier katholische Kirchengemeinden ihre Krankenhäuser zu einer neuen Klinikgruppe zusammengeschlossen.

WITTEN/HERNE - Unter das Dach der neuen „St. Vinzenz Gruppe Ruhr“ sind das Marien-Hospital Witten, das St. Anna Hospital in Herne, die Fachklinik für Psychiatrie und Physiotherapie St. Marien-Hospital in Eickel sowie das Rheumazentrum Ruhrgebiet geschlüpft. Neben den Kliniken gehören auch ein Hospiz, ein Gästehaus sowie ein Bildungszentrum zum neuen Träger. Den beiden Geschäftsführern Christoph Winter und Theo Freitag zufolge soll die Fusion dazu beitragen, die Patientenversorgung an den jeweiligen Standorten zu ergänzen und zu erweitern. „Wir erreichen eine bessere Positionierung im Krankenhausmarkt und können Qualitätssynergien in unseren Kernaufgaben von Medizin und Pflege realisieren“, heißt es in einer Pressemitteilung des St. Anna Hospitals Herne. Auf Personalabbau will der neue Träger verzichten. Die Geschäftsführung  geht sogar davon aus, neue Arbeitsplätze schaffen zu können. „Wir gewinnen als interessanter Arbeitgeber an Bedeutung, da wir Ärzten sichere Arbeitsplätze  und alle Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb der Medizin anbieten können“, heißt es in der Erklärung weiter.

Nach dem Zusammenschluss hat das kirchliche Unternehmen rund 2 000 Mitarbeiter, die jedes Jahr etwa 70 000 Patienten ambulant und stationär versorgen. Der Jahresumsatz beträgt rund 130 Millionen Euro.

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