Caritas in Nordrhein-Westfalen

Hunderte E-Smarts sollen in der ambulanten Pflege rollen

Die Ortsverbände der Caritas in Nordrhein-Westfalen setzen voll auf E-Mobilität. Die Größenordnung der Anschaffung ist rekordverdächtig.

Caritas Soest-Vorstände Wiebers und Gmel (v.l.) © Marcus Bottin

  • 27 Caritasverbände in NRW erhalten 165 E-Smarts.

  • 600 weitere E-Fahrzeuge sollen in den kommenden zwei Jahren folgen.

  • Land gibt 450.000 Euro dazu.

Mit 165 E-Smarts wird die Caritas in Nordrhein-Westfalen Deutschlands größte Elektroflotte im Pflegebereich in Betrieb nehmen. Die Fahrzeuge verteilen sich auf 27 Caritas-Verbände im Bundesland, teilt der Bundesverband E-Mobilität mit. Rund 110 Kilometer Reichweite sollen die kleinen Elektroflitzer haben. In den kommenden zwei Jahren will die Caritas noch einmal 600 neue E-Fahrzeuge anschaffen. Zusätzlich will der Verband auch massiv in die Ladeinfrastruktur und Carsharing investieren.

NRW gibt E-Mobilitätsförderung

Mit 450.000 Euro hat das Land Nordrhein-Westfalen die Anschaffung der 165 Elektroautos gefördert. „Ich freue mich sehr, dass die Caritas die Vorteile der Elektromobilität erkannt hat und ihre Flotte umstellt. Gerade für die relativ kurzen täglichen Strecken, die Pflegedienste zurücklegen, sind kleine und effiziente E-Fahrzeuge ideal. Die Caritas leistet so einen spürbaren Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in den Städten und zum Klimaschutz“, sagt Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart.

500 Ladesäulen im Aufbau

Für die gesamte Flotte bauen die Caritas-Ortsverbände zusammen mit den örtlichen Netzbetreibern derzeit 500 neue Ladepunkte auf. Die Fahrzeuge sollen mit ausschließlich regenerativ erzeugtem Strom betrieben werden. Die komplette Umsetzung der E-Mobilitätslösungen liegt bei der Caritas-Dienstleistungsgenossenschaft CDG.

Die Caritas im Kreis Soest freut sich über ihre 20 neuen E-Smarts. „Wir sind sehr froh, so zumindest einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, sagt Caritas-Vorstand Lutz Gmel. dh

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