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Diakonie Pforzheim
Aktualisiert am 24.03.2020 - 15:18

Erste interreligiöse Kita muss warten

Die Diakonie Pforzheim und andere konfessionelle Träger eröffnen eine interreligiöse Kindertagesstätte. Der Kita Irenicus fehlt jedoch etwas Entscheidendes, um seine Tore zu öffnen.

  • Die Kita der Religionen ist die erste interreligiöse Kita in Pforzheim.

  • Die Diakonie Pforzheim stellt die Geschäftsführung und ist Personalverantwortlich.

  • Fachkräfte mit unterschiedlichen religiösen Hintergründen fehlen noch.

Mehrere konfessionelle Träger wollen in Pforzheim eine interreligiöse Kita betreiben. Das Personal soll sich aus Menschen verschiedener religiöser Gruppen zusammensetzen. So soll sichergestellt werden, dass die Kinder eine kompetente, interreligiöse Begleitung erfahren. „Wir gehen davon aus, dass diejenigen Kinder und deren Familien, die bereits im Kleinkindalter religiöse und andere Vielfalt und Unterschiedlichkeit erleben, dies als selbstverständlich und bereichernd empfinden“, sagte Irenicus Geschäftsführerin Sabine Jost von der Diakonie.

Betrieb soll zum Jahresende starten

Zurzeit fehle noch genügend Fachpersonal, um die vier geplanten Gruppen zu betreiben, sagte Jost. Auch sollte die Einrichtung Mitte März für zehn Kinder aufmachen, nun warten die Betreiber bis alle Kindergärten in Baden-Württemberg öffnen dürfen. Bis Ende des Jahres soll der Betrieb anlaufen.

Seit 2014 ist die interreligiöse Einrichtung in Planung. Inzwischen Unterstützen mehrere Träger die Kita. Dazu gehören außer Caritas und Diakonie das Bündnis unabhängiger Muslime im Enzkreis, die jüdische Gemeinde Pforzheim sowie das yezidische Zentrum in Baden Württemberg.

Die Diakonie Pforzheim ist ein Träger der freien Wohlfahrt in Pforzheim. Der Verband betreibt Kindertagesstätten, Gemeindezentren und Einrichtungen des betreuten Wohnens. Zudem berät die Diakonie bei Suchtfragen, Familienproblemen und Fluchterfahrung. ct

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