Personalbemessung

Caritas in NRW fordert Übergangsregelung

Pflegeheime brauchen mehr Personal, sagt Burkard Schröders. Der Aachener Diözesan-Caritasdirektor fordert mehr Tempo bei der Einführung neuer Regeln, um den Personalbedarf zu messen.

Diözesan-Caritasdirektor Schröders © Caritasverband für das Bistum Aachen

  • Die Caritas in NRW fordert die schnellere Einführung neuer Regeln zur Bedarfsbemessung.

  • In NRW brauche es eine Übergangsregelung, da die bisherige zur Bedarfsbemessung inzwischen abgelaufen sei.

  • Mit neuen Kriterien auf Bundesebene rechnet der Verband nicht vor 2024.

Die Caritas in Nordrhein-Westfalen (NRW) fordert neue Regeln zum Einsatz von mehr Personal in Altenpflegeheimen. „Angesichts von Vorschriften, Dokumentationsanforderungen und der gewünschten pflegerischen Versorgungsqualität braucht es in stationären Altenheimen eine ganz andere Personalbemessung als bisher“, fordert der Aachener Diözesan-Caritasdirektor Burkard Schröders. Schon heute sei absehbar, dass es deutlich mehr Personal in stationären Einrichtungen geben müsse.

Neues Verfahren erst 2024

In NRW brauche es dringend eine Übergangsregelung zur Personalbemessung, da die bisherige Landesregelung von 2016 inzwischen ausgelaufen sei. Nach Einschätzung des Verbandes wird die bundeseinheitliche Umsetzung eines neuen Verfahrens zur einheitlichen Bemessung des Personalbedarfs erst 2024 möglich sein.

Mehr Geld für Personal

Weiter müsse eine Änderung der Personalbemessung eine Änderung der Finanzierungsgrundlagen zur Folge haben, so Schröders. Auch Assistenzkräfte in der Pflege und andere Gesundheitsberufe seien ein wichtiger Baustein bei einem Personalmix, der sich am tatsächlichen Personalbedarf in den Altenheimen orientiere. „Gute Pflege braucht ausreichend Personal und das wird künftig mehr Geld kosten“, sagt Schröders. dh

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