Übernahme

Barmherzige Brüder übernehmen Klinik in Montabaur

Die Barmherzigen Brüder in Trier haben das Krankenhaus Montabaur endgültig übernommen.

Koblenz

KOBLENZ - Der bisherige Junior-Partner, die Barmherzigen Brüder Montabaur, zieht sich damit komplett aus der Trägerschaft zurück. Das teilen die Barmherzigen Brüder in Trier (BBT) in einer Pressemeldung mit. BBT übernahm 1994 die Betriebsführung des Hauses und vor drei Jahren die Mehrheit. Das Krankenhaus Montabaur ist eine von elf Kliniken des Trägers.

Das Krankenhausdirektorium begrüßt die Übernahme: „Die Gesundheitsversorgung im Westerwaldkreis wird durch diese Konzentration auf jeden Fall profitieren; der Standort Montabaur ist sichergestellt", kommentiert der Kaufmännische Direktor, Alfred Ruppel. Es sei daher konsequent, die Verantwortung in eine Hand zu legen und mit einer klaren Struktur in die Zukunft zu gehen. „In Zeiten eines zunehmenden Kostendrucks auf die Krankenhäuser in Deutschland ist es sinnvoll, dass sich gerade die konfessionellen Träger in ihren gegenseitigen Aufgaben ergänzen und unterstützen", so Ruppel weiter.

Bei der Übernahme soll die Weiterentwicklung des Hauses vorangetrieben werden, heißt es in der Mitteilung weiter. Bereits bisher habe das Krankenhaus von der Integration in die BBT-Gruppe profitiert, so Bruder Alfons-Maria Michels, Sprecher des Geschäftsführenden Vorstands des BBT e. V. und einer der drei Geschäftsführer des Krankenhauses. So wurden durch die enge Vernetzung mit dem Katholischen Klinikum Koblenz neue Perspektiven für das Haus entwickelt. „Die gute Auslastung und der Ausbau der Versorgungsangebote, zum Beispiel im Bereich der Pneumologie oder durch das Magen-Darm-Zentrum, zeigen, dass hier entsprechende medizinische Versorgungsangebote erforderlich waren", unterstreicht BBT-Vorstand Bruder Alfons-Maria Michels. Auch künftig werde das Brüderkrankenhaus Montabaur ein wesentlicher Anbieter im Versorgungsauftrag der Stadt und des ganzen Westerwaldkreises bleiben.

Insgesamt beschäftigt der BBT in 31 Einrichtungen, Beteiligungsgesellschaften und Kooperationen mehr als 8000 Mitarbeitende und rund 800 Auszubildende. Der Schwerpunkt liegt in Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

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